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Im Land der Superlative

Im Jahre 1822 wird die Siedlung Bar Dubai zum ersten Mal erwähnt – als kleines Perlentaucherdorf, das von einer niedrigen Lehmmauer umgeben ist. Heute ist die Stadt mit ihren architektonischen Superlativen und dem verschwenderischen Lifestyle eine der bekanntesten Metropolen der Welt.

Dubais Wandel ist beispiellos und prägt das Bild der Vereinigten Arabischen Emirate in der Welt. 1971 schlossen sich die sieben Emirate Abu Dhabi, Dubai, Ras Al Khaimah, Sharjah, Ajman, Fujairah und Umm al-Qaiwain zu einer Staatenföderation zusammen, nachdem 1958 zunächst in Abu-Dhabi und 1966 in Dubai Erdöl gefunden worden war und Großbritannien die Region in die Souveränität entlassen hatte.

 

Von Perlen zu Petrodollars

Mit dem Ölboom entwickelten sich insbesondere Dubai und Abu Dhabi zu hypermodernen Metropolen, die allein für sich schon einen Besuch wert sind. Ganze Stadtviertel, mehrspurige Autobahnen, riesige Shoppingmalls und erstklassige Hotelkomplexe entstanden im Wüstensand. Dennoch bieten die Vereinigten Arabischen Emirate Besuchern mehr als beeindruckende Bauten. Praktisch: Dank der guten Infrastruktur und der vergleichsweise kleinen Fläche, die in etwa der Österreichs entspricht, kommt man schnell von einem Emirat zum anderen. Von Abu Dhabi nach Dubai sind es beispielsweise nur 140, bis ins nördlichste Emirat Ras al-Khaimah 230 Kilometer.

 

DUBAI: Klotzen statt kleckern

Das nur knapp 4.000 Quadratkilometer große Scheichtum hält seit den 90er-Jahren die Welt in Atem: 1999 eröffnete das bis dahin luxuriöseste Hotel der Welt und Wahrzeichen Dubais – das Burj Al-Arab. Weitere beeindruckende Bauprojekte folgten, darunter die von Menschen geschaffenen, aus dem Weltraum sichtbaren Inseln The World und The Palm Jumeirah, große Yachthäfen, zahllose Wolkenkratzer und natürlich das höchste Gebäude der Welt, der 828 Meter hohe Burj Khalifa, von dessen Aussichtsplattform aus sich das Häusermeer bis zum Horizont zu erstrecken scheint. Voll klimatisierte Shoppingmalls bieten alles, was das Herz begehrt zu moderaten Preisen und machen selbst vor Schlittschuhbahnen oder Skipisten nicht Halt.

 

Einblick in die Vergangenheit

Das Zentrum des ursprünglichen Dubai liegt am Creek, einem Meeresarm, den man noch heute mit traditionellen Dhauen überqueren kann. Von dort ist es nicht weit bis ins sehenswert restaurierte historische Viertel Bastakiya und zum Dubai Museum im alten Al Fahidi-Fort. Einen weiteren Einblick in das frühere Leben am Persischen Golf gibt ein Ausflug in die Wüste. Dort wird mit etwas Glück die seit

Jahrhunderten existierende besondere Verbindung zwischen den ehemaligen Beduinen und ihren Kamelen und Falken erlebbar. Beide Tiere gelten als Symbole der traditionellen Kultur der Golfstaaten. Obwohl sie im Gegensatz zu früher nicht mehr überlebenswichtig sind, werden sie als Prestigeobjekte mit großem Aufwand gehegt, gepflegt und bestens medizinisch betreut.

 

ABU DHABI: Spritztour auf der Corniche

Das reichste und mächtigste Emirat ist nicht das bekannteste, was daran liegen mag, dass an seiner Küste bisher nur vergleichsweise wenig Strandhotels entstanden sind. Der erste Eindruck, den Besucher von der Wüstenstadt bekommen, ist der einer grünen und modernen Metropole. Neben Wolkenkratzern prägen mehr als 20 Parks und Gärten ihr Antlitz. Üppige Grünanlagen wie der sechs Kilometer lange Corniche Park begrenzen auch die Straßen. Was Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten angeht, holt das Emirat schnell auf: Neue Shoppingmalls eröffnen, eine Formel-1-Strecke sowie die Ferrari World gibt es bereits und Stararchitekt Norman Foster entwirft beim Flughafen die erste emissionsfreie Stadt – Masdar City.

 

Sehenswerte Oasenstadt

Rund 160 Kilometer südlich von Abu Dhabi Stadt, an der Grenze zum Oman liegt mitten in der Wüste die Gartenstadt Al Ain. Die Oase ist sehenswert, das Heritage Village und Museen dokumentieren unterhaltsam den Wandlungsprozess der letzten 40 Jahre. Auch Falken spielen eine besondere Rolle: Im Schatten des höchsten Berges der Emirate, dem Jebel Hafeet, werden die kostspieligen Tiere auf speziellen Farmen trainiert und gepflegt.

 

Eine Reise in die Stille

Wer den glitzernden Metropolen am Persischen Golf zeitweise den Rücken kehren möchte, sollte eine Ausflug auf die zum Oman gehörende Halbinsel Musandam in Erwägung ziehen. Die nordöstlichste Spitze der Arabischen Halbinsel besteht aus einem riesigen Kalksteingebirge, das sich steil aus dem türkisblauen Wasser emporhebt. Tiefe Täler und Meeresarme bilden ein Gewirr von Fjorden, das der Regionden Beinamen „Norwegen des Mittleren Ostens“ eingebracht hat.

 

Strandperle und Golferparadies: RAS AL-KHAIMAH

Feinstes Strandleben, das ganze Jahr über: Dank seiner weißen Strände und luxuriösen Resorts wird das kleine Emirat Ras Al-Khaimah immer beliebter. Auch Golfspieler kommen hier auf ihre Kosten. Das Tüpfelchen auf dem i: Der internationale Airport des Emirats wird von TUIfly direkt von Hannover aus bedient und ist damit ein äußerst bequemer Ausgangspunkt für einen Aufenthalt in den Emiraten.

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Weitere Informationen zu Dubai und Abu Dhabi, den beiden Top-Metropolen der Vereinigten Arabischen Emirate, finden Sie hier