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Barcelona – Trendmetropole in Katalonien

Unter den interessantesten Kurztrip-Zielen Europas nimmt Barcelona ohne Frage einen der ersten Plätze ein. Die Hauptstadt Kataloniens und mit 1,6 Millionen Einwohnern zweitgrößte Stadt Spaniens bietet Besuchern eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, kulturelle Highlights und ein aktives Nachtleben.


Die Bewohner der sich zwischen Berge und Mittelmeer schmiegenden Metropole gelten in Spanien seit jeher als innovativ und geschäftstüchtig, aber auch als eigensinnig und traditionsverbunden. Kein Wunder also, dass sich Barcelona in Laufe der Jahrhunderte bereits mehrfach neu erfunden hat, dabei aber immer stolz auf seine Wurzeln gewesen ist. Das Streben nach Eigenständigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch die katalanische Geschichte und der Wunsch, die spanische Hauptstadt zu übertrumpfen, zeigt sich nicht nur im Fußball, wenn „Barça“ gegen Real Madrid antritt.


Im ständigen Wandel

Im Stadtbild fügen sich die unterschiedlichen architektonischen Zeugnisse der älteren und jüngeren Vergangenheit zu einem kontrastreichen Ganzen. Zwei Weltausstellungen, 1888 und 1929, waren der Anlass, neue Gebiete zu erschließen und den jeweiligen Zeitgeist buchstäblich in Stein zu meißeln. Im Rahmen der Umgestaltung für die Olympischen Spiele 1992 öffnete sich Barcelona zum Meer. Heute gehören der kilometerlange Sandstrand und die ansprechende Promenade zu den Lieblingszielen von Besuchern und Bewohnern.


Plaça de Catalunya und Les Rambles


Klassischer Sightseeing-Ausgangspunkt ist die Plaça de Catalunya. Der Platz im Zentrum stellt das Bindeglied zwischen der Altstadt und der Neustadt („Eixample“ – wörtlich übersetzt „Erweiterung“) dar und ist zugleich ober- und unterirdischer Verkehrsnotenpunkt. In Richtung Südosten zieht sich die bekannte Flaniermeile „Les Rambles“ beinahe schnurgerade bis zum Hafen. Folgt man ihr zu Fuß, sollte man einen Abstecher in die Markthalle „Mercat de la Boqueria“ einplanen. Unter dem schönen Metalldach von 1914 werden sämtliche frischen Lebensmittel angeboten, die das Herz begehrt. Probieren ausdrücklich erlaubt!


Die vielen Gesichter Barcelonas


Östlich der Rambles befindet sich die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, der Kathedrale La Seu, zahlreichen Museen und vielen kleinen Boutiquen, Bars und Tapas-Restaurants. Der Stadtteil Raval auf der anderen Seite des Boulevards hat seit den 80er Jahren eine erstaunliche Wandlung durchgemacht. Vom überbevölkerten Arbeiterviertel mit teils zwielichtigen Etablissements wurde er zunächst zum Szeneviertel junger Trendsetter und bietet heute eine gelungene Mischung aus urigen alten Bars, Kultureinrichtungen und Hotels mit gehobenem Standard. Viele Kreative haben unterdessen ihren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in das derzeitige In-Viertel El Born verlegt, das sich ungefähr auf halbem Weg zwischen Altstadt und Stadtstrand, zwischen Barri Gòtic und Barceloneta befindet. Im Wandel befindet sich auch das noch weiter östlich gelegene Viertel Poble Nou, wo in ehemaligen Industriegebäuden neue Räume zum Leben und Arbeiten geschaffen werden.


Vom Meeresspiegel auf 173 Meter Höhe


Das südliche Ende der Rambles am Plaça Portal de la Pau markiert die Statue von Christoph Kolumbus. Von dort sind es nur wenige Schritte zum alten Hafen, wo sich das Museu Marítim, das Aquarium und das große Einkaufszentrum Maremagnum befinden. Im ein wenig weiter östlich gelegenen Viertel Barceloneta liegt der Startpunkt der Hafenseilbahn, die über den Hafen bis auf den 173 Meter hohen Hausberg Montjuic führt. Einzigartiges Lokalkolorit hat die „Xampanyeria Can Peixano“, ebenfalls in Barceloneta,  zu bieten. Die Sektbar in einem ehemaligen Lagerhaus ist so ganz anders als sich die meisten Besucher eine derartige Bar vorstellen. Unter der Decke hängen Schinken, an der Wand reihen sich Kühlschränke mit Flaschen der Hausmarke und es gibt lediglich Stehtische. Bestellt man eine Flasche „Cava“, wie der katalanische Schaumwein heißt, ist man verpflichtet, zwei „Entrepans“ nach Wahl – köstliche Sandwiches, beispielsweise mit Serranoschinken oder Wurst  – zu bestellen. Einfach unvergesslich!

Zurück zum Ausgangspunkt: Oberhalb der Plaça de Catalunya schließt sich der am Ende des 19. Jahrhunderts auf dem Reißbrett entstandene Stadtteil Eixample an. Am zentralen, fünf Kilometer langen Prachtboulevard Passeig de Gràcia befinden sich nicht nur zahlreiche Einkaufstempel und Designer-Stores, sondern auch einige architektonische Juwele aus dem Modernisme, dem katalanischen Jugenstil, für den Barcelona berühmt ist. Das Casa Milà des bekannten Baumeisters Antoni Gaudí wurde 1984 von der UNSESCO als erstes Gebäude des 20 Jahrhunderts zum Weltkulturerbe erklärt. Zu Gaudís Werk gehören auch der einzigartige Park Güell und die unvollendete Kirche Sagrada Familia. Beide Sehenswürdigkeiten sollte sich kein Besucher Barcelonas entgehen lassen.


Unser Tipp:
Mit der Barcelona Card, die es wahlweise für einen Zeitraum von drei, vier oder fünf Tagen gibt, sind Sie während Ihrer Städtereise in Barcelona mit öffentlichen Verkehrsmitteln uneingeschränkt mobil und erhalten zudem lohnende Ermäßigungen bei vielen Top-Sehenswürdigkeiten.


Kurz & knapp:
Barcelona gehört kulturell und architektonisch zu den interessantesten europäischen Metropolen. Durch die Lage direkt am Mittelmeer lassen sich Strandurlaub  und Städtereise perfekt verbinden. Von Hannover aus erreichen Sie die katalanische Hauptstadt in knapp 2,5 Stunden. Flüge gehen mehrmals pro Woche. Ob Last Minute oder geplant, ein Besuch lohnt sich das ganze Jahr über, wobei April, Mai und Juni zu den beliebtesten Reisemonaten zählen.

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Weitere hilfreiche Tipps und Informationen finden Sie unter:

www.hannover-airport.de

www.barcelonaturisme.com

www.oh-barcelona.com