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California Dreaming

Das Wahrzeichen San Franciscos: die Golden Gate Bridge

Zu Kalifornien gehören die Blumenkinder genauso wie die Beach Boys, Hollywood, Mickey Mouse und seit einigen Jahren Apple, Google und Co. Gleichzeitig hat der drittgrößte Staat der USA spektakuläre Landschaften zu bieten.

Auf einer Fläche, die nur etwas größer ist als die Deutschlands, leben nicht einmal 40 Millionen Menschen. Abseits der Ballungsräume entfaltet sich zwischen dem Pazifik im Westen und der Sierra Nevada im Osten eine grandiose und vielfältige Natur mit zahlreichen Superlativen.

Im Januar 1848 entdeckte ein gewisser James W. Marshall auf der Baustelle eines Sägewerks in der Nähe von Coloma am American River ein Goldnugget und begründete damit den Kalifornischen Goldrausch, der dem Staat seinen Beinamen gab und dafür sorgte, dass sich die Bevölkerung San Franciscos innerhalb weniger Jahre vervielfachte.

Heute ist die schöne „City by the Bay“ der ideale Ausgangspunkt, um den Südwesten der USA buchstäblich zu erfahren. Wer in kürzester Zeit möglichst viel von der Stadt sehen will, begibt sich in San Francisco auf den „49-Mile Scenic Drive“, der an den bekanntesten Sehenswürdigkeiten und historischen Gebäuden vorbeiführt und rund vier Stunden in Anspruch nimmt. Mehr Zeit lässt sich natürlich immer verbringen – ob an der Fisherman’s Wharf, im ehemaligen Beatnik-Stadtteil Haight Ashbury oder im als „Harlem of the West“ bezeichneten Fillmore District mit seiner interessanten Musikszene.

Übrigens: Die Küche in Kalifornien und besonders in der Bay Area gilt als eine der besten der USA. Neben der leichten kalifornischen Kost sind vor allem die asiatischen Restaurants, darunter japanische, chinesische, koreanische, vietnamesische und thailändische zu empfehlen.

Von San Francisco aus folgt der Highway 1 der Küstenlinie und eröffnet nicht nur spektakuläre Panoramen, sondern durchquert auch malerische Orte wie das 200 Kilometer entfernte Monterey. Ein Besuch des Meerwasseraquariums – übrigens das größte der USA – lohnt sich. Empfehlenswert ist der „17-Mile-Drive“, eine Privatstraße entlang des Pazifik, die Monterey mit der Künstlerkolonie Carmel verbindet. Den Sonnenuntergang am Carmel Beach sollte man sich nicht entgehen lassen, bevor man über den Highway 1 nach Monterey zurückkehrt.

Ein paar Kilometer weiter südlich beginnt der landschaftlich schönste Abschnitt der Strecke, der zur Steilküste von Big Sur führt. Karibisch mutet die Bucht des Julia Pfeiffer Burns State Parks mit dem 25 Meter hohen McWay Wasserfall an. Bei San Simeon kann ein Blick auf das Hearst Castle geworfen werden. Das exotische Fanatasieschloss wurde in den 20er Jahren vom Verleger William Randolph Hearst erbaut, der dort unter anderem Cary Grant und Charlie Chaplin zu seinen illustren Gästen zählte.

Über Morro Bay mit seinem aus dem Wasser ragenden, fast 200 Meter hohen Vulkankegel und San Luis Obispo, einem Paradies für Outdoor-Sportler mit sehenswerter Altstadt, geht es schließlich nach Santa Barbara, Wahlheimat der Reichen und Schönen. Von dort sind es nur noch rund eineinhalb Stunden bis nach Los Angeles, der Stadt der schier unendlichen Möglichkeiten.

Der Highway 1 endet schließlich in San Diego, wo neben der SeaWorld die Altstadt, das Hafenviertel und weite Strände locken. Eindrucksvoll ist auch der Scenic Drive.


Interstate und Co. – mit dem Auto unterwegs durch die USA


Tipp: Den Highway 1 und mehr – beispielsweise den beeindruckenden Grand Canyon National Park und das Spielerparadies Las Vegas – können Sie ganz bequem und trotzdem individuell mit der entsprechenden Rundreise der Reisewelt Hannover Airport entdecken.